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Klima­paket: Was Haus­eigen­tümer mit Öl­heizung wissen sollten

CO2-Beprei­sung, höhere Heiz­öl­preise, Verbot von Öl­heizungen - die Beschlüsse des Klima­kabinetts sorgen für Verun­sicherung. Haus­besitzer fragen sich: Kann ich meine Öl­heizung auch nach 2025 weiter betreiben? Welche Förder­möglich­keiten gibt es für den Aus­tausch von Ölheizungen? Welche Gesetze sind wichtig? Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammen­gestellt.

Ölbrennwertkessel (Foto: Bosch Thermotechnik)

Klimaschutzprogramm

Die Eck­punkte des vom Klima­kabinett beschlossenen Klima­schutz­pro­gram­mes sorgen für neue Regelungen, die vor allem ölbeheizte Gebäude betreffen. Die meisten Hausbesitzer mit Ölheizung können gelassen bleiben: Trotz anders­lautender Be­richte wird es kein abso­lutes Einbau­verbot für Öl­heizungen geben.
Für Eigen­tümer einer Öl­heizung, die in Ham­burg leben, sieht das anders aus. Das dort verabschiedete Klima­schutz­gesetz sieht detaillierte Vor­gaben bereits ab dem Jahr 2021 vor.

Inhaltsübersicht

Sparen mit einer modernen Öl-Brenn­wertheizung

Informationen zum Klimapaket

Informationen zum Hamburgischen Klimaschutzgesetz

Die wichtigsten Fragen und Antworten

Sparen mit einer modernen Öl-Brennwertheizung

Grundsätzlich gilt: Eine Heizung, die 20 Jahre oder älter ist, sollte aus­getauscht werden, denn aktu­elle Geräte ver­brauchen weniger CO2 und sparen Ressouren und Geld. Wer seine alte Öl­heizung aus­tauschen möchte, kann mit der Öl-Brenn­wert­technik eine vergleichs­weise kosten­günstige Moder­nisierung durch­führen. Darüber hinaus gilt: Öl-Brenn­wert­heizungen dürfen auch nach 2025 weiter betrieben werden. Sie dürfen ab 2026 erneuert werden, wenn sie mit erneuer­baren Energien ergänzt werden.

Ölbrennwertkessel (Foto: Wolf)

Informationen zum Klimapaket

Klimaschutzgesetz (KSG)

Herzstück des Klima­paketes ist das Klima­schutz­gesetz vom 9. Oktober 2019. Zur Ver­ringerung des Kohlen­dioxid-Ausstoßes (CO2) bis 2030 legt das Gesetz jähr­liche Ziele fest, die seitens der zu­ständigen Bundes­ministerien über­prüft werden.

  • CO2-Minderung in allen Bereichen
  • Verbot von Ölheizungen in Neubauten
  • Verringerung des Treibhausgasausstoßes bis 2030 insgesamt um mindestens 55 %

Klima­schutz­programm 2030

Das Klima­schutz­gesetz ist eng mit dem Klima­schutz­programm 2030 verknüpft. Es listet alle Maß­nahmen auf, mit denen die Bundes­regierung die im Klima­schutz­gesetz fest­gelegten Klima­ziele erreichen will.

  • CO2-Bepreisung von Heizöl und Gas
  • Senkung der Strom­preise durch eine niedrigere Öko­strom-Umlage (EEG)
  • ab 2020 steuerliche Förderung von Gebäude­sanierung
  • steuerliche Förderung der energe­tischen Gebäude­sanierung
  • Ausbau erneuerbarer Energien

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Am 03. Juli hat der Bundesrat dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) zuge­stimmt, am 01. Novem­ber 2020 tritt es in Kraft. Die bisherigen Regel­werke zur Gebäude­energie­effizienz werden im neuen GEG zusammen­gefasst und verein­heit­licht. Besonders die Rege­lungen in Bezug auf Heizungen sind für Eigen­tümer wichtig:

  • In Neubauten ist der Einbau von Ölheizungen ab 2026 verboten.
  • In Bestandsgebäuden darf ab 2026 nur dann ein Öl-Heiz­kessel ein­gebaut werden, wenn eben­falls erneuer­bare Energien zur Wärme­erzeugung heran­gezogen werden.
  • Der Aus­tausch einer alten Öl­heizung mit einem klima­freund­lichen Gerät wird mit einem Inves­titions­zuschuss von 40 Prozent gefördert.
  • steuerliche Förderung des Öl­heizungs­tausches mit einem Steuer­satz von 20 Prozent
Energieberatung (Foto: Junkers)

Das Ham­burgi­sche Klima­schutz­gesetz (HmbKliSchG)

Das Hamburgi­sche Klima­schutz­gesetz ist am 16.05.2020 in Kraft getreten. Die Vorgaben, die der Bund mit dem Gebäude­energiegesetz beschlos­sen hat, werden vom Klima­schutz­gesetz in Hamburg verschärft.

So wird im Falle einer Heizungs­moderni­sierung bereits ab 01. Juli 2021 in Hamburg die Ein­bindung erneuer­barer Energien, die mindestens 15 % des jährlichen Wärme­energiebedarfs erzeugen, verpflichtend. Ab 2026 dürfen auch in Bestands­gebäuden keine Öl­heizungen mehr ein­gebaut werden, bestehende An­lagen dürfen aller­dings über 2026 hinaus weiter betrieben werden.

Als erstes Bundes­land hat Hamburg darüber hinaus eine Ver­pflich­tung zur Photo­voltaik-Nutzung für alle Neu­bauten ab 2023 ein­geführt.


Die wichtigsten Fragen und Antworten

Was sagt das Klimaschutzprogramm zu Ölheizungen?

Ab 2026 dürfen in Bestands­gebäuden Ölhei­zungen nur noch einge­baut werden, wenn sie an­teilig erneuer­bare Energien mit ein­binden, wie z. B. Solar­thermie- oder Photo­voltaik­anlagen. In Neu­bauten ist das bereits heute nicht mehr mög­lich.
In Härte­fällen, wenn beispiels­weise kein Gas- oder Fern­wärmenetz vor­handen ist und keine erneuer­baren Ener­gien anteilig ein­ge­bunden werden können, ist der Einbau einer Ölheizung in Bestands­gebäuden über das Jahr 2026 hinaus weiterhin erlaubt.

Dürfen Ölheizungen weiterhin betrieben werden?

In Bestandsgebäuden dürfen die vorhandenen Ölheizungen auch über das Jahr 2026 hinaus weiter betrieben werden.

Dürfen auch künftig neue Ölheizungen eingebaut werden?

Ja, auch zukünftig dürfen in Bestandsgebäuden neue Ölheizungen eingebaut werden, sofern sie anteilig erneuerbare Energien mit einbinden. Eine Ausnahme gilt für alle Bestandsgebäude, wenn Erdgas oder Fernwärme nicht zur Verfügung stehen und keine erneuerbaren Energien eingebunden werden können. In diesem Fall erlaubt das Klimaschutzprogramm auch den Einbau einer Ölheizung.

Gibt es eine Förderung für den Austausch alter Heizungen?

Mit einer Investitions­prämie von 40 Prozent wird der Aus­tausch alter Öl­heizungen (und anderer, mit fossilen Energie­trägern betriebene Heizungen) gefördert.

Gibt es noch Fördermittel für eine neue Öl-Brennwertheizung?

Nein, die Förderung für Öl-Brennwertheizungen ist gestrichen worden. Alle Anträge, die vor dem 31.12.2019 gestellt wurden, werden entsprechend der zu diesem Zeitpunkt gültigen Richtlinien bearbeitet.


Sparen mit einer modernen Öl-Brennwertheizung

Grundsätzlich gilt: Eine Heizung, die 20 Jahre oder älter ist, sollte aus­getauscht werden, denn aktu­elle Geräte ver­brauchen weniger CO2 und sparen Ressouren und Geld. Eine vergleichs­weise kosten­günstige Moder­nisierung lässt sicht mit der Öl-Brenn­wert­technik durch­führen. Öl-Brenn­wert­heizungen dürfen auch ab 2026 erneuert werden, wenn sie mit erneuer­baren Energien ergänzt werden.

Ölbrennwertkessel (Foto: Wolf)

Informationen zum Klimapaket

Klimaschutzgesetz (KSG)

Herzstück des Klima­paketes ist das Klima­schutz­gesetz, das am 9. Oktober 2019 vom Bundes­kabinett auf den Weg gebracht wurde. Das Gesetz legt jährliche Ziele zur Ver­ringerung des Kohlen­dioxid-Aus­stoßes (CO2) bis 2030 fest sowie die jähr­liche Über­prüfung seitens der zuständigen Bundes­ministerien.

  • CO2-Minderung in allen Bereichen
  • Verbot von Ölheizungen in Neubauten
  • Verringerung des Treibhausgasausstoßes bis 2030 insgesamt um mindestens 55 %

Klima­schutz­programm 2030

Das Klima­schutz­gesetz ist eng mit dem Klima­schutz­programm 2030 verknüpft. Es listet alle Maß­nahmen auf, mit denen die Bundes­regierung die im Klima­schutz­gesetz fest­gelegten Klima­ziele erreichen will.

  • CO2-Bepreisung von Heizöl und Gas
  • sinkende Strom­preise durch eine niedrigere Öko­strom-Umlage (EEG)
  • steuerliche Förderung von Gebäude­sanierung ab 2020
  • steuerliche Förderung der energe­tischen Gebäude­sanierung
  • Ausbau erneuerbarer Energien

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Am 03. Juli hat der Bundesrat dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) zugestimmt. Geht alles seinen Weg, dann wird das neue Gesetz am 01. Oktober 2020 in Kraft treten. Darin werden die bisherigen Regel­werke zur Gebäude­energie­effizienz zusammen­gefasst und verein­heit­licht. Besonders die Rege­lungen in Bezug auf Heizungen sind für Eigen­tümer wichtig:

  • In Neubauten ist der Einbau von Ölheizungen ab 2026 verboten.
  • In Bestandsgebäuden darf ab 2026 nur dann ein Öl-Heiz­kessel ein­gebaut werden, wenn eben­falls erneuer­bare Energien zur Wärme­erzeugung heran­gezogen werden.
  • Der Aus­tausch einer alten Öl­heizung mit einem klima­freund­lichen Gerät wird mit einem Inves­titions­zuschuss von 40 Prozent gefördert.
  • steuerliche Förderung des Öl­heizungs­tausches mit einem Steuer­satz von 20 Prozent
Energieberatung (Foto: Junkers)

Das Ham­burgi­sche Klima­schutz­gesetz (HmbKliSchG)

Das Hamburgi­sche Klima­schutz­gesetz ist am 16.05.2020 in Kraft getreten. Die Vorgaben, die der Bund mit dem Gebäude­energiegesetz beschlos­sen hat, werden vom Klima­schutz­gesetz in Hamburg verschärft.

So wird im Falle einer Heizungs­moderni­sierung bereits ab 01. Juli 2021 in Hamburg die Ein­bindung erneuer­barer Energien, die mindestens 15 % des jährlichen Wärme­energiebedarfs erzeugen, verpflichtend. Ab 2026 dürfen auch in Bestands­gebäuden keine Öl­heizungen mehr ein­gebaut werden, bestehende An­lagen dürfen aller­dings über 2026 hinaus weiter betrieben werden.


Die wichtigsten Fragen und Antworten

Was sagt das Klimaschutzprogramm zu Ölheizungen?

Ab 2026 dürfen in Bestandsgebäuden Ölheizungen nur noch eingebaut werden, wenn sie anteilig erneuerbare Energien mit einbinden. Das können zum Beispiel Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen sein. Für den Neubau gilt das bereits heute.
Für Bestandsgebäude ist der Einbau einer Ölheizung allein über das Jahr 2026 hinaus auch erlaubt, wenn kein Gas- oder Fernwärmenetz vorhanden ist und keine erneuerbaren Energien anteilig eingebunden werden können.

Dürfen Ölheizungen weiterhin betrieben werden?

In Bestandsgebäuden dürfen die vorhandenen Ölheizungen auch über das Jahr 2026 hinaus weiter betrieben werden.

Dürfen auch künftig neue Ölheizungen eingebaut werden?

Ja, auch zukünftig dürfen in Bestandsgebäuden neue Ölheizungen eingebaut werden, sofern sie anteilig erneuerbare Energien mit einbinden. Eine Ausnahme gilt für alle Bestandsgebäude, wenn Erdgas oder Fernwärme nicht zur Verfügung stehen und keine erneuerbaren Energien eingebunden werden können. In diesem Fall erlaubt das Klimaschutzprogramm auch den Einbau einer Ölheizung.

Wie wird der Austausch alter Heizungen gefördert?

Der Austausch alter Ölheizungen (und anderer, mit fossilen Energieträgern betriebene Heizungen) wird mit einer Investitionsprämie von 40 Prozent gefördert.

Gibt es noch Fördermittel für eine neue Öl-Brennwertheizung?

Nein, die Förderung für Öl-Brennwertheizungen ist gestrichen worden. Alle Anträge, die vor dem 31.12.2019 gestellt wurden, werden entsprechend der zu diesem Zeitpunkt gültigen Richtlinien bearbeitet.


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